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Georgische Familie wollte nach Straßburg
Berlin (ots) - Vergangene Nacht verhinderten Zollbeamte und
Bundespolizisten aus Frankfurt (Oder) die Einschleusung einer
vierköpfigen Familie aus Georgien.
Eine Mobile Kontrollgruppe des Zolls lotste gegen 01:30 Uhr einen in
Richtung Berlin fahrenden Pkw Citroen mit litauischen Kennzeichen am
Rastplatz Frankfurter Tor zur Kontrolle von der BAB 12. Am Steuer saß
ein russischer Fahrer (32 Jahre), der mit einem georgischem Ehepaar
(37 und 39 Jahre) und deren Kindern (8 und 17 Jahre) auf dem Weg nach
Straßburg war.
Da keine der fünf Personen einen erforderlichen Aufenthaltstitel für
Deutschland vorweisen konnte, übernahmen die Frankfurter
Bundespolizisten die weiteren Ermittlungen.
In der Dienststelle fanden die Bundespolizisten heraus, dass sich der
russische Fahrer mit dem Reisepass seines jüngeren Bruders
ausgewiesen hat. Weiterhin verfügten alle fünf Personen über
Nachweise eines laufenden Asylverfahrens in Polen.
Der russische Fahrer wird wegen des Verdachts der Einschleusung der
georgischen Familie dem Frankfurter Haftrichter vorgeführt, der über
den weiteren Verbleib zu entscheiden hat.
Die vierköpfige georgische Familie wurde nach Entscheidung des
Frankfurter Amtsgerichts bis zur Zurückschiebung in der zentralen
Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt untergebracht.
Originaltext: Bundespolizeidirektion Berlin
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