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Frankfurt (Oder): Fahndungserfolg der Bundespolizei - Sechs Haftbefehle in zwei Tagen
Berlin (ots) - In der Zeit von Freitagmittag bis Samstagabend
stellten Bundespolizisten auf dem Frankfurter Bahnhof und auf der
Bundesautobahn 12 insgesamt sechs mit Haftbefehl gesuchte Personen
fest.
Ein 49-jähriger Deutscher wurde wegen mehrfachen Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz von der Essener Staatsanwaltschaft gesucht.
Zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten
brachten ihn die Beamten in die Frankfurter Justizvollzugsanstalt.
Gegen einen 23- Jährigen lag ein Haftbefehl der
Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wegen Steuerhinterziehung vor.
Anstatt 15 Tage ins Gefängnis zu gehen, zahlte er 210 Euro Geldstrafe
an Ort und Stelle.
Für 120 Tage muss ein 31-Jähriger ins Gefängnis. Nach ihm suchte
die Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung. Die
ersatzweise geforderte Geldstrafe von 1.260 Euro konnte er nicht
zahlen.
Die Giessener Staatsanwaltschaft erließ wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis einen Haftbefehl. Der Mann im Alter von 24 Jahren muss
für 20 Tage ins Gefängnis, da er die geforderte Geldstrafe von 370
Euro nicht aufbringen konnte.
Wegen Verstoßes gegen das Markengesetz suchte die
Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) nach einem 35-Jährigen. Er zahlte
eine Geldstrafe von 360 Euro und ersparte sich damit 60 Tage Haft.
Nach einem 28-jährigen Mann aus Polen suchte die Aachener
Staatsanwaltschaft. Wegen Trunkenheit im Verkehr sollte der Mann eine
Geldstrafe von 1.890 Euro zahlen. Da er die Summe nicht aufbringen
konnte, brachten ihn die Beamten für 63 Tage in die Frankfurter
Justizvollzugsanstalt.
Originaltext: Bundespolizeidirektion Berlin
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