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Schlechte Beratung mit weitreichenden Folgen Hoepfners Finanzplatz ab 25.03., 18:30 Uhr
Durch falsche oder unsachgemäße Finanzberatung verlieren deutsche Sparer und Anleger pro Jahr 20 bis 30 Milliarden Euro. So eine Studie der Hamburger Beratungsfirma Evers & Jung im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums. Meist sind die Bürger nicht in der Lage einzuschätzen ob eine Anlage erfolgversprechend sei. Auch sei die Zahl der Finanzberater, so die Studie, überhöht. In der Bunderepublik kämen sechs Finanzberater auf 1000 Einwohner. In anderen europäischen Ländern seien es nicht einmal drei
Berater auf 1000 Einwohner. Nun fordern Verbraucherschützer die Berater dazu zu zwingen, stärker an das Wohl des Kunden zu denken und nicht nur auf die Provision zu schielen. Laut Spiegel-Online ist eine Verlängerung der Haftung von drei auf zehn Jahre im Gespräch. Außerdem könnte die Beweislast umgekehrt werden. Derzeit muss ein Geschädigter seinem Finanzberater nachweisen, dass dieser ihn schlecht beraten hat.